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Straßenlärm / Straßenplanung / Ortsumgehung

 
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   Bessere Argumente verhindern OrtsumgehungBessere Argumente verhindern OrtsumgehungBessere Argumente verhindern Ortsumgehung  [2009-12-14 09:25]
B 8 bei Königstein im Taunus wird nicht gebaut
Die Regionalversammlung Südhessen hat die Ortsumgehung Kelheim und Königstein im Taunus wegen des zu starken Eingriffs in die Natur abgelehnt...

Die Regionalversammlung Südhessen hat die Ortsumgehung Kelheim und Königstein im Taunus wegen des zu starken Eingriffs in die Natur abgelehnt. "Das Projekt ist versenkt", zitiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12. Dezember 2009 den Kelkheimer Bürgermeister Thomas Horn (http://www.faz.net/ ...)

Damit endet die seit 30 Jahren betriebene Planung zur Verlegung der Bundesstraße 8 aus der Ortslage in den Hangwald des Taunus. Die in Höhe des Main-Taunus-Zentrums vierspurig wie auf einer Autobahn beginnende Straße endet damit endgültig abrupt im Grünen. Die Pläne, die Trasse vorbei an Kelkheim und Königstein bis kurz vor Glashütten und damit durch ein beliebtes und hochwertiges Naherholungsgebiet zu verlängern, sind endgültig erledigt. Denn die Politiker der Regionalversammlung Südhessen haben das auf 54 Mio. Euro geschätzte Projket abgelehnt.

Die Straße hätte die Menschen nicht entlastet, ihnen aber im Gegenzug die wertvollen Erholungsräume zerstört. Die Wasserversorgung der Stadt Königstein war in großer Gefahr. Das Regierungspräsidium hat die fehlende Raumverträglichkeit der B 8neu mit dem zu starken Eingriff in die Natur begründet. Mehr als 400 Hektar des Naherholungsraums würden durch den zu erwartenden Verkehr auf der Ortsumgehung mit mehr als 50 dB(A) "verlärmt". Auch greife der Bau dreier Brücken zu stark ins Landschaftsbild ein. Hingegen werde die neue Straße nur eine geringe Verkehrsentlastung bringen. Vor allem durch den Ausbau der innerstädtischen Knoten, des Königsteiner Kreisels, sei die Verkehrssituation schon deutlich verbessert worden.

Dies ist ein großer Erfolg der von Rechtsanwalt Matthias Möller-Meinecke vertretenen Mandantschaft des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Er gratulierte Frau Dr. Claudia Weiand, Vorsitzende des BUND Königstein-Glashütten, und den zahlreichen Mitstreitern zu ihrem Erfolg. "In zahlreichen Gesprächen haben Sie erfolgreich Überzeugungsarbeit bei den betroffenen Menschen und Politikern geleistet, Daten erläutert, und schließlich weit über 2000 Einwendungen gesammelt."

Von RA Matthias Möller-Meinecke


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